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![]() Künstler der Sommerschwüle 2009
Tante Lilli & Herr Lüker Lilli und Lüker feiern 10 Jahre gemeinsame Lebensfreude auf der Bühne: das ist Musikcomedy in Hoch- und Breitkultur. Feiern Sie mit! Fünf Programme in 10 Jahren: das bedeutet unzählige Auftritte vor über 100.000 Besuchern in ganz Deutschland. Das Komikerpaar begeisterte ihr Publikum unter Anderem im Mainzer Unterhaus, dem Bonner Haus der Springmaus, im Senftöpfchen in Köln und vielem mehr. Bei den Sahneschnitten des Frohsinns haben sich die Kleidergrößen den stetig zunehmenden Bühnengrößen angepasst. 10 Kilo in 10 Jahren "Wenn Pfunde wuchern" - 10 Jahre Erfolg auf ganzer Linie! Martin Lüker, der schratige Klavier-Virtuose aus Ostwestfalen hat mittlerweile ein Au-pair-Mädchen aus Indonesien und Tante Lilli, die fleischgewordene Punica-Oase hat ein neues Knie aus Edelstahl. Lilli sagt zwar immer "Das Leben ist kein Wunschkonzert!" aber wenn Pfunde wuchern, dann macht sie eine Ausnahme. Denn Herr Lüker wünschte sich ein Best off Programm mit den Highlights aus 10 Jahren Bühnenehe. Freuen Sie sich auf üppige Momente aus "Showsalat", "Free Lilli - Lüker auch" und "Tupperdelirium"! Lassen Sie sich überraschen durch Lieder und Geschichten auf dem frechen Laufband der alltäglichen Absurditäten, gnadenlose Tanzeinlagen im Häkelbikini und Damenzauberei aus dem Nähkörbchen. Tante Lilli, die singende Küchendiva mit Permanentlockenwicklern in farbenfrohen Prilblumenkitteln und Herr Lüker, die mimisch begnadete Tastenfachkraft verraten das Geheimnis ihrer 10jährigen Harmonie. Auch wenn die zwei Kasseler Künstler lieber platzen als verhungern: die humoristische Schwungmasse ist gepflegt wie selten. Und für die Besucher gilt: Nach dem Lachmuskeltraining dürfte sich jeder Zuschauer um einige Pfunde leichter fühlen! Genießen Sie mit den zwei swingenden Rollbraten die Knaller aus 10 Jahren Bühnenshow: Lachen Sie sich schlank! Mehr Informationen: www.tante-lilli.de
Katharina Herb Hätte die Callas die Wahl gehabt - wäre sie nicht lieber ein Tenor geworden? So ein Robbie Williams der E-Musik, dem die Menge zujubelt und der die Damen zum Orgasmus singt? Ein Tenor mag klein, dick und hässlich sein, Allüren haben oder Tränensäcke - man verfällt ihm trotzdem. Tenore amore eben. Wie ungerecht! Doch jetzt schlägt die Diva zurück. Der Sopran packt aus. Die Herb stutzt dem Pfau die Federn. Mit kecker Spitzzüngigkeit, sündigem Körpereinsatz und gefühlsechtem Mezzosopran, legt die Kabarettistin Hand an den Hals der Musikgeschichte, flirtet mit der Tenorpartie, erklimmt alle Höhen und lotet die Abgründe aus. Alles, was Sie schon immer über Oper wissen wollten, sich aber nie zu fragen wagten, bringt unsere Königin der Nacht mit Zigarre, aber ohne Damenbart auf den Punkt. Für Katharina Herb ist ein Abend erst gelungen, wenn ein Glas zersungen, ein Herz gebrochen, eine Ohr errötet und ein Herr vor Lachen vom Stuhl gekippt ist. Die Sopränin kann lauter. Und länger. Und leidenschaftlicher. Der Tenor könnte einpacken. Aber wir lieben ihn doch und lassen ihn auspacken. Mehr Informationen: www.katharina-herb.de
Die Uferlosen Am Anfang war die Not - das war so um 1997. Die Sommerschwüle hatte keine regionale Showeinlage zu bieten. Um dies zu ändern, investierte eine Gruppe Wagemutiger 5 DM (Deutsche Mark) in eine ABBA-Karaoke-CD und trällerten ohne Rücksicht, vor ein paar tausend Leutchen, zwei umgeschriebene ABBA-Karaoke-Lieder. Von da an waren die Uferlosen fester Bestandteil der Sommerschwüle. Es gab Auftritte ohne Mikro (glatte Fehlentscheidung), solche bei denen wir nur in den ersten Reihen gehört wurden, falsche Playbacks, als Background für Margit Sponheimer oder Chormitglieder wurden auf offener Bühne als vermisst ausgerufen. Gute Auftritte, weniger gute und solche die dem Vorhof zur Hölle ähnelten. Aber Spaß hat es uns und den Zuschauern trotzdem gemacht, gelle! So ist das halt in Mainz! Mittlerweile sind es 30 Sängerinnen und Sänger, die sich unter der neuen Leitung von Anja K. (himmlisch!) vierstimmig durch allerlei Liedgut der verschiedensten Stilrichtungen bewegen. Bekannte Melodien bekommen ein neues Textgewand übergeworfen und erzählen so die Sichtweise der Uferlosen - von himmelhochjauchzendbiszutodebetrübt. Da dürfen auch schon mal Tränen fließen im Publikum - und im Chor. Da wir eng mit Mainz verbunden sind, hat uns natürlich auch die Fassenacht gepackt. So treten wir bei der alternativen Sitzung der Drecksäck auf. Vor überwiegend Heten, was am Anfang eine echte Herausforderung war. Helau! bzw. Alooohaaa! Durchaus könnte man einen Roman über uns schreiben. Der Titel wäre: "Die unglaublichen Abenteuer und denkwürdigen Auftritte eines Chores - der gerne diskutiert und feiert - auf seiner Reise durch die musikalischen Höhen und Untiefen der alltäglichen schwulesbischeterosexuellen Wunder." Doch anstatt über uns zu lesen, sollte Frau/Mann uns erleben. Deshalb stoppt das Zutexten hier. Vielleicht treffen wir uns ja irgendwo im Uferlosen, aber sicher auf der Sommerschwüle! Mehr Informationen: www.dieuferlosen.de
Moderation Gloria L'Orange unterbricht extra für die Sommerschwüle ihre Welttournee und wird mit ihrer sympathischen Art durch das Programm führen.
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